Hermann Hesse am Untersee

Im Sommer 1904, nach dem Erfolg seines ersten Romans „Peter Camenzind“, heiratete der 27-jährige Hermann Hesse die Basler Fotografin Maria (Mia) Bernoulli.Er zog mit ihr nach Gaienhofen, um dort ein einfaches, naturverbundenes Leben auf dem Land zu führen.
Das 1. ehemalige Wohnhaus (1904 - 1907), die „erste legitime Werkstatt“ des Dichters, wurde 1993 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dem bereits 1988 eröffneten Höri-Museum angegliedert. Im ehemaligen Arbeitszimmer Hesses steht wieder sein Schreibtisch, der den Dichter auf allen weiteren Lebensstationen begleitet hat.
1907 bezog Hermann Hesse mit Familie sein eigenes Haus im Hermann-Hesse-Weg 2, welches er bis 1912 bewohnte. Es ist das einzige Haus, welches er je bauen ließ. Hier ist heute noch die authentische Atmosphäre einer Wohnstätte Hesses erlebbar: Garten, Flur, Küche, Esszimmer, Terrasse und das Zimmer von Ehefrau Mia Hesse sind seit 2005 zu bestimmten Terminen öffentlich zugänglich.

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